Ich biete halboffene Klinik-Nachsorgegruppen sowie Gruppentherapie für Einsteiger und „Kenner“, derzeit in Hofheim am Taunus (am Ort meiner freiberuflichen Tätigkeit) und in Uffenheim, wo ich als Kreativtherapeut an der Heiligenfeld-Klinik arbeite. „Halboffen“ bedeutet, dass sich Teilnehmer*innen verbindlich für eine Mindestteilnahme (je nach Zyklus: 4-5 x) anmelden.

Neue Termine: Im Januar 2022 beginnt der neue Zyklus meiner Therapiegruppen (Nachsorgegruppen). An beiden Standorten gibt es jeweils zwei Gruppen: In Uffenheim finden beide Gruppen samstags statt, eine um 13.30 Uhr und eine um 16.30 Uhr. In Hofheim (Taunus) gibt es eine Montags- und eine Mittwochsgruppe, Beginn jeweils 18 Uhr.

Kosten: Pro Treffen fallen 30 Euro Teilnahmegebühr an. Eine Mindestteilnahme von 4 oder 5 Treffen (= ein Zyklus) wird vorausgesetzt. Hinzukommt bei mir unbekannten Patienten das verpflichtende Vorgespräch: Dauer ca. 50 Min., pauschal 45 Euro. (Natürlich können auch Patient*innen, die ich aus Klinik oder Praxis kenne, ein Vorgespräch buchen.)

Ziele und Zielgruppen: Meine offenen Nachsorgegruppen eignen sich, wenn Sie z.B. die Ergebnisse eines Klinikaufenthalts festigen wollen und noch keinen ambulanten Therapieplatz haben – oder einfach regelmäßig Ihre Ressourcen stärken, Ihr „Gepäck“ sortieren sowie Ihren ganz eigenen Weg achtsam und selbstbestimmt fortsetzen möchten; und wenn Sie ahnen, dass Ihnen der Spiegel und das Vertrauen der Gruppe dabei helfen können.

Arbeitsweise: Die Basis der therapeutischen Gruppe sind die Begegnung und das Gespräch auf Augenhöhe. Zum Gespräch können je nach Verlauf und Bedarf Elemente aus der prozessorientierten und systemischen Arbeit sowie dem Achtsamkeitstraining und aus Kreativtherapien hinzukommen. Das entscheiden allerdings Sie. Nichts muss, vieles kann. Für das Gelingen der Gruppentherapie und für Ihren eigenen Erfolg bedarf es einiger Regeln (die wichtigste ist die Schweigepflicht), die Sie, wenn Sie in einer psychosomatischen Klinik waren, bereits gut kennen.

Hintergrund zur Gruppentherapie: In der Begegnung mit „Leidensgenossen“ im weitesten Sinne, im Mitfühlen, Mitgehen, Verstehen und Rückmelden, manchmal auch in der Auseinandersetzung, löst sich manches an Problemen und es entsteht oft eine Art Leichtigkeit. Was ich vielleicht noch nicht bearbeiten kann, bearbeitet heute ein/e andere/r Teilnehmer/in – und ich bekomme eine Idee, wo es bei mir hakt und wie es sich lösen lässt. Wenn wir Vertrauen zueinander aufbauen, wird uns vieles (fast) geschenkt.

Nach meiner Erfahrung ist nirgendwo so gut erfahrbar wie in einer Therapiegruppe, dass etwa Angst nicht nur ein Gegenstück im Mut hat, sondern ein vielleicht noch Wichtigeres in der Zuversicht, die bei der „Arbeit“ entsteht; dass ähnlich Trauer nicht zwanghaft durch Freude ersetzt werden muss, wenn Frieden oder Einklang derzeit einfacher und stimmiger sind; und dann auch, dass Scham zum Leben gehört und nicht durch Stolz, sondern durch Mitgefühl mit uns selbst und mit anderen einen angemessenen Platz findet.

Falls Sie noch Fragen haben, können Sie mich gerne kontaktieren.

Lese-Tipp: „Die Schopenhauer-Kur“. Ein höchst unterhaltsamer Roman über ein Jahr Gruppentherapie – vom großen Lehrmeister der Gruppentherapie Irvin D. Yalom. (In Englisch auch als Hörbuch.)