Liebe Leserin, lieber Leser,

da ich von der einrichtungsbezogenen Corona-Impfpflicht direkt und doppelt betroffen bin (als angestellter Therapeut und als freiberuflicher Heilpraktiker), finden Sie in dieser Rubrik auch zwei persönliche Botschaften, bevor ich einige allgemeine Einschätzungen zu Corona gebe und verschiedene Links zur weiteren Lektüre empfehle. Zunächst einmal möchte ich Ihnen jedoch ein kleines Quiz anbieten. Welche der folgenden Aussagen würden Sie dem Querdenker-Spektrum zuordnen:

1. An der frischen Luft passiert in punkto Coronainfektion selbst bei großen Menschenaufläufen nichts. Dazu müsste man sich sehr eng und länger begegnen (minutenlange Umarmungen nach einem Tor beim Stadionbesuch). Es gab und gibt daher keinen medizinischen Grund, z.B. Anti-Lockdown-Demos zu verbieten.

2. Die Begriffe Post- und Long-Covid stammen in erster aus dem Arsenal der coronahysterischen Impfpropaganda. Es ist medizinisch nichts Ungewöhnliches, dass nach schweren Erkältungen bzw. Atemwegsinfekten das Bronchialsystem zur Erholung in vielen Fällen Monate benötigt, auch andere Organsysteme können anhaltend in Mitleidenschaft gezogen sein. Daran ist nichts corona-spezifisch.

3. Regeln wie 2G, 2GPlus, 3G etc., haben medizinisch keinerlei Sinn. Sie laufen allesamt darauf hinaus, Geimpfte zu privilegieren, etwa bei Besuchen in der Gastronomie oder von Veranstaltungen. Ihr Zweck ist rein politisch oder ökonomisch: Sie sollten und sollen den Druck auf Ungeimpfte erhöhen. Geimpfte sind allerdings ebenso ansteckend wie Ungeimpfte (und sie können sich auch genauso anstecken).

Und, wie schaut‘s aus mit Ihrer Zuordnung? Erstens, zweitens, drittens – oder alle drei? Keine dieser Aussagen hat etwas mit „Querdenkern“ zu tun, sofern unter diesem leider missbräuchlichen Begriff so etwas wie Corona-Leugner verstanden werden. Alle drei Aussagen sind medizinisch korrekt, was nicht heißt, dass man sie jemals aus dem Mund des Bundesgesundheitsministers gehört hätte.

Derzeit, im Frühjahr und Sommer 2022 scheint die Lage trotz zeitweilig unglaublich hoher Infektionszahlen so entspannt, dass alle diese und viele andere Aussagen, für die man zwei Jahre heftig kritisiert wurde, auch in der Mainstream-Presse und in Experten-Interviews zu finden sind. Das sollte uns aber nicht leichtsinnig werden lassen: Der nächste Winter, die nächste Welle kommt bestimmt – und vermutlich auch die nächste Runde der Impfkampagne.

Ein interdisziplinäres Team hatte schon im Sommer 2021 die zeitweilige Entspannung für geeignet gehalten, unter dem Motto „Coronaaussöhnung“ zwischen den Lagern zu vermitteln und „Corona“ sachlich einzuordnen. Doch schnell wurden Sie von der Mainstream-Presse in die publizistische Pfanne gehauen. Der angeblich gute Zweck, die Impfkampagne voranzutreiben, hat jede Scham, mit Tatsachen und auch mit Kritikern angemessen umzugehen, vergessen lassen. Sind wir heute weiter als vor einem Jahr? Wer weiß das schon.

Mit herzlichem Gruß, Ihr Christoph Wagner

5. Mai 2022

————————————————————

Liebe Leserinnen und Leser,

die allgemeine Corona-Impfpflicht scheint vorerst „erledigt“, obwohl Rot-Grün entschieden dafür war (kaum abweichende Stimmen aus diesem Lager). Danke an alle, die sich engagiert haben, auch einige von Ihnen, die an Abgeordnete, Funktionäre usw. geschrieben haben. Nun sollte auch die berufs- bzw. einrichtungsbezogene Impfpflicht kippen! Es gibt keine medizinisch-wissenschaftliche Begründung für eine solche Impfpflicht, denn Geimpfte können Patienten genauso anstecken wie Ungeimpfte. Ausführliche Informationen dazu finden Sie in meinem Blog zum Ethikrat.

Viele von uns ungeimpften Angehörigen aller Heilberufe fühlen sich von ihren Verbänden und Institutionen im Stich gelassen, denn diese schweigen immer noch zu Impfzwang und Impfpflicht. Als Vorsitzender eines Naturheilvereins freue ich mich besonders, dass sich der Deutsche Naturheilbund (DNB), Dachverband der Naturheilvereine, klar gegen eine Impfpflicht positioniert hat. Hier geht’s zur DNB-Stellungnahme. Erfreulicherweise steht der DNB nicht ganz allein, so hat auch die Gesellschaft für Gesundheitsberatung (GGB) klar Stellung bezogen gegen Impfzwang und Impfpflicht. Die wichtigsten Argumente gegen die Impfpflicht finden Sie ganz kurz und knackig bei den Ärztinnen und Ärzten für individuelle Impfentscheidung.

Bitte helfen Sie weiterhin mit, diese Positionen und Argumente zu verbreiten! Wir wissen nicht, wann die Debatte wieder aufgewärmt und erhitzt wird. Es braucht viele gute Argumente – und Druck von unten!

Mit herzlichem Gruß, Ihr Christoph Wagner

10. April 2022

————————————————————

Liebe Patientinnen und Patienten,

die im Dezember beschlossene Corona-Impfpflicht für Gesundheitsberufe betrifft mich doppelt: Ich könnte meine Arbeit als Therapeut in der Klinik verlieren und ich dürfte ab dann möglicherweise nicht weiter offiziell als Heilpraktiker arbeiten (einige Leistungen wie Coaching sind davon vermutlich nicht betroffen). Warum? Ich bin und bleibe ungeimpft. Viele lassen sich erpressen oder haben sich erpressen lassen (zahlreiche Post habe ich dazu bekommen) – ich kann das sehr gut verstehen und verurteile dies keinesfalls!

Die Würde des Menschen ist unantastbar. So lautet der Artikel 1.1 des Grundgesetzes der Bundesrepublik Deutschland. Das Recht auf körperliche und gesundheitliche Selbstbestimmung, die Freiheit der eigenen Entscheidung über medizinische Eingriffe gehören zu den existentiellen Grundlagen einer freiheitlichen Gesellschaft und auch der Naturheilkunde. Der Zwang zum Impfen bedeutet für mich Anstiftung zu körperlichem und seelischem Missbrauch – und auch zu geistigem, denn was uns in der Corona- und Impfdiskussion von der herrschenden Mehrheit intellektuell zugemutet wird, ist Verbiegung von medizinischen Tatsachen und wissenschaftlichen Zahlen für einen angeblich guten Zweck.

Mit das Wichtigste, was Sie in der Therapie lernen können, ist mehr und mehr ein selbstbestimmtes Leben zu führen! Das ist mein Credo, und es trifft im Übrigen nicht nur auf die Psychotherapie, sondern auch auf die Naturheilkunde zu. Und deswegen steht sie seit längerem auf der Abschussliste: die Therapiefreiheit. Selbstbestimmt heißt übrigens ganz und gar nicht, ohne Rücksicht auf andere zu leben. Der Vorwurf des Egoismus zieht nicht! Lassen Sie sich nicht durch das Solidaritätsgeschwafel der Impfpropganda den Kopf verdrehen. Mein innerer Kompass und damit meine Würde lassen es nicht zu, dass ich mich einem Impfzwang unterwerfe, für den medizinisch-wissenschaftlich keine hinreichenden Gründe gibt.

Vielen Dank für Ihr Verständnis und, falls es Ihnen möglich ist, für Ihr Engagement! Wir sehen uns hoffentlich wieder und weiter in Klinik und Praxis.

Mit herzlichem Gruß, Ihr Christoph Wagner

15. Dezember 2021

—————————————–

Ich leugne nicht die Existenz der Corona-Krankheit, ich befürworte Hygienekonzepte (das einfachste lautet: „Wer Symptome hat, soll zu Hause bleiben!“) und wäre auch für systematische Teststrategien, selbst wenn die Tests fehleranfällig und zur Diagnose nur sehr eingeschränkt geeignet sind. Aber die pan- oder epidemische Bedeutung von Corona wird seit fast zwei Jahren völlig verzerrt dargestellt, die Risiken für viele Bevölkerungsgruppen massiv übertrieben – und, so muss man heute feststellen, dies alles geschieht mittlerweile vor allem zum Zwecke einer irrsinnigen Impfkampagne, dem größten Medizinexperiment oder sogar Medizinbetrug der Geschichte. Wenn die Impfungen wirksam und nebenwirkungsarm wären, bräuchte es nicht dermaßen viel Zwang.

Corona-Geimpfte können sich und andere genauso anstecken wie Ungeimpfte. Eine Corona-Impfung bietet keinen Schutz für andere (bestenfalls für den Geimpften einen Schutz vor schweren Verläufen, aber auch dieser Schutz wird maßlos überzeichnet, als gewähre er das ewige Leben). Ungeimpfte sind kein grundsätzlich größeres Risiko als Geimpfte. Es gibt medizinisch-wissenschaftlich keinen Grund, Ungeimpfte von irgendwelchen Arbeitsplätzen auszusperren oder auch wie Arbeitnehmer zweiter Klasse zu behandeln. Als Therapeut bin ich von der drohenden Aussperrung betroffen, als Mensch vom Zwang, der gerade gegenüber vielen jungen Leuten (die nicht von der Impfung profitieren) ausgeübt wurde und wird, als studierter Philosoph bin ich betroffen von dem unfassbaren Unsinn, der zur „Begründung“ herangezogen wird. Ich habe eine detaillierte Betrachtung zu allen relevanten Ethikrat-Empfehlungen der letzten sechs Jahre – mit dem Fokus Impfpflicht – vorgenommen und auf dieser Basis eine Stellungnahme verfasst, die Sie in meinem Blog unter Ethikrat finden und als PDF herunterladen können und gerne verbreiten dürfen :-).

Einen roten Faden, der das Corona-Management der „neuen“ Bundesregierung mit dem der Vorgänger(in) verbindet, kann man so beschreiben: Sie haben keinerlei Interesse an differenzierten Zahlen und noch weniger Interesse daran, dass die Zahlen zu Corona transparent und verständlich sind! Sie haben vor allem ein Interesse – die Impfkampagne durchzuziehen, aber eben nicht: diese irgendwie wissenschaftlich zu durchleuchten oder angemessen zu begleiten. (Lesen Sie dazu meinen Kommentar zum Koalitionsvertrag.)

Alles wird der Kampagne untergeordnet, und dafür sind offenbar jegliche Zahlentricks erlaubt. Wer wann, in welchem Alter und mit welchen Vorerkrankungen an Corona verstarb, die Antworten darauf wurden von Anfang an vernebelt. Wenn ich dann nach Wochen mal wieder in Statistiken geschaut habe, war ich ganz erstaunt: „Ups, es sind ja immer noch ganz überwiegend hochbetagte Patienten.“ Auch im Herbst/Winter 2021/22 wurde wieder in vielen Kliniken und Bundesländern jede(r) mit einem positiven Test als Corona-Patient gezählt, egal weshalb er oder sie wirklich eingeliefert wurde.

Dann wären da noch die Zahlenspiele, um zu vertuschen, wie viele Corona-Patienten voll geimpft waren oder sind. Peter Tschentscher, von Beruf ursprünglich Laborarzt und Molekularbiologe, also eigentlich vom Fach, hat als Regierender Bürgermeister von Hamburg mit „Horrozahlen“ über ungeimpfte Coronakranke den Herbst über Politik gemacht: Es gäbe 30-mal so viele ungeimpfte Coronakranke wie geimpfte in den Krankenhäusern. De facto waren es 3-mal so viele. Der Zahlenbetrug von Markus Söder, dem bayrischen Ministerpräsidenten, funktionierte auf die gleiche Weise: Corona-Patienten, von denen der Impfstatus nicht bekannt war, wurden „einfach“ als ungeimpft gerechnet. Die „Qualitäsmedien“ schweigen zu solchen Lügen oder machen es zu einer Randnotiz. Das ist schon Gewohnheit.

Das fehlende Interesse an Wissenschaftlichkeit betrifft in jüngster Zeit besonders die Impfungen. Mit einem nationalen Impfregister hätte man leicht feststellen können oder könnte man immer noch feststellen, wie wirksam die Impfung ist, aber z.B. auch welche Nebenwirkungen oder Impfschäden zu verzeichnen sind. Der Deutsche Etkihrat hat ein solches Impfregsiter gefordert (begleitend zur Impfpflicht). Aber die Herrschenden wollen es nicht. Sogenannte „Rechtspolitiker“ aller Parteien, die zwei Jahre für alle Arten von Freiheitsbeschränkungen gestimmt haben, erheben Einwände wegen Datenschutz. Bei der Luca-App etwa hat der fehlende Datenschutz nicht gestört. Nein, Sie wollen nicht die Daten schützen, sondern die Datenmanipulationen, mit denen die Kampagne in die jeweils nächste Runde getrieben und die impfskeptischen Menschen in die Enge getrieben werden sollen.

Irgendwann musste es den Krankenkassen auffallen, dass er viel mehr unerwünschte Impffolgen gibt, als offiziell behauptet. Aber kaum wird dies nun vermeldet, finden sich schon wieder reichlich „Faktencheker“ und andere für die Impfproganda arbeitende Schlaumeier, die es soweit relativieren, das wieder einmal angeblich gar nichts dran ist an der Kritik.Stellen Sie sich vor, wir werden alle sechs oder sogar alle drei Monate mit diesen immer noch neuartigen und nicht regulär zugelassenen Impfstoffen traktiert, und das über mehrere Jahre. Und das soll keinerlei Einfluss auf unseren Organismus haben? Alles nur ein kleines Immuntraining oder „Boostern“? Die Herrschenden wollen es nicht wissen und sie wollen noch weniger, dass wir es wissen. Vielleicht besteht sogar der Plan, mit der allgemeinen Impfpflicht die „Kontrollgruppe“ abzuschaffen, d.h. jenen Teil der Bevölkerung, der ungeimpft bleiben möchte und demnach in mancherlei Hinsicht interessant wäre, wenn man Corona-Immunität, das Immunsystem insgesamt und die Gesundheit der Betreffenden auf Dauer im Vergleich beobachten wollte.

Die Schutzwirkung der Corona-Impfungen sinkt und sinkt. Meldete der „Spiegel“ Anfang Oktober 2021 noch, sie sei von 95% auf 87% gesunken (und war immer noch ganz begeistert über seine „neutrale“ Berichterstattung), lag sie laut „Süddeutsche Zeitung“ Ende Oktober für die besonders relevante Gruppe der über 60-Jährigen nur noch bei 73%. Offiziell wird auch heute noch in amtlichen Anzeigen mit 85% geworben, dabei stimmt dies für die besonders schützenswerten Gruppen eben bei weitem nicht! Warum dürfen die betreffenden Menschen dann nicht selbst abwägen, wie sie geschützt werden wollen? Bei Omikron haben die Impfungen offenbar einen Wirkungsgrad zwischen 10 und 30 Prozent, warum spricht man da überhaupt noch von Wirksamkeit? Jede(r) von uns kennt mehrere „durchgeimpfte“ und „geboosterte“ Mitmenschen, die trotzdem Corona bekamen, und manche sogar richtig heftig. Vermutlich stellen die morgendliche kalte Dusche plus regelmäßiges Saunieren einen besseren Schutzeffekt dar; ganz abgesehen davon, was man sonst noch alles unbezweifelbar Gutes fürs Immunsystem tun könnte (siehe dazu unten einen Link zur Ganzheitsmedizin).

Die Gesellschaft wird weiterhin an der Nase herumgeführt in Sachen Herdenimmunität bzw. Gemeinschaftsschutz und Solidarität: Die Ungeimpften sind nicht schuld daran, wenn Menschen unzureichend geschützt werden oder sich selbst unzureichend schützen. Es gibt keine Herdenimmunität beim Corona-Virus, es gibt keinen „Schutzwall“, den wir durch Impfungen um vulnerable Patient*innen bilden könnten, egal wie hoch die Impfquote ist. Ja, man könnte doch annehmen, sofern man noch naiv genug wäre nach anderthalb Jahren Kampagne, das Heer der Journalisten, Wissenschaftler, Politiker, Ärzte … (u.a.m.), die mit der Verheißung einer bombensicheren Schutzwirkung in die Impfkampagne gezogen sind, würde jetzt innehalten und die ein andere Behauptung oder auch Forderung kritisch reflektieren. Was passiert stattdessen? Es wird noch lauter gefordert, die Impfquote mit allen Mitteln zu erhöhen. Und was man nicht leugnen kann, wird auf das ominöse Omikron geschoben, so als wäre das durch Riesenzufall eine einzige Virusvariante, die „den Impfschutz umgeht“ (das ähnelt dem Sprachstil von Kriegsreportern oder amtlichen Verkautbarungen eines Diktators).

Ich bin nicht gegen Impfangebote, aber jeder Mensch sollte frei entscheiden können, d.h. abwägen dürfen zwischen Nutzen und Risiken der Impfungen. Risiken? Ausgerechnet der „Deutsche Ethikrat“ behauptet, die Gefahr die von den Impfstoffen ausgehe, sei „objektiv“ gering. Wir sollten froh sein, dass es Wissenschaftler gibt, die den Mut haben, unabhängige Berechnungen anzustellen. Die Studie zu Nebenwirkungen und Todesfällen von Corona-Impfungen von Prof. Harald Walach und Kollegen zeigt, wie viele Menschenleben die Impfkampagne unter dem zweifelhaften Ziel einer „Herdenimmunität“ kostet. Diejenigen Wissenschafts“kollegen“ und Journalisten, die über Walach wegen Fehlern in der Erstveröffentlichung hergefallen sind, und diejenigen, die nicht das Rückgrat hatten, zu ihm zu stehen, sollten bitte einmal nur halb so kritisch gegen die Betrugsmanöver des RKI und die Zählweisen vieler Politiker, Landesbehörden usw. schreiben.

In 25 Jahren Naturheilkunde habe ich viel Pseudowissenschaftliches gesehen und gelesen, manchmal auch vom RKI (z.B. in Sachen Grippe-Impfung, siehe mein Beitrag unter Ratgeber), aber was diese Institution und die Politik mit der Naturwissenschaft seit bald zwei Jahren anstellen, ist absurder als ein mittelalterlicher Gottesbeweis! Das RKI ist sich dabei für den größten Blödsinn nicht zu schade, und die Mainstreammedien posaunen diese „Fakten“ in die Welt hinaus, wie im Frühjahr 2021 den Unfug über angeblich im Durchschnitt 10 verlorene Lebensjahre durch vorzeitigen Tod an Covid.

Die Herrschenden haben sich auf die Impfkampagne festgelegt. Und Institutionen wie der Deutsche Ethikrat unterstützen sie als Handlanger der Entmündigung, indem sie behaupten, man müsste eine Impfquote über 90 Prozent oder höher erzielen, dann wäre alles fein, und da dies ohne Impfpflicht nicht erreichbar ist… Jedes individuelle und kollektive Impfversagen kann man im Zweifelsfall als mangelnde Impffrequenz auslegen: Wer nicht geboostert ist, ist selber schuld. Aber Sie kennen bestimmt auch schon etliche Betroffene, die voll geimpft und geboostert waren und trotzdem Corona bekommen haben, z.T. sogar in heftiger Ausprägung (von wegen: Imfpung schützt vor schweren Verläufen).

Wer das Hohelied der Corona-Politik singt, der oder die darf offenbar alles behaupten, und muss nie befürchten, später wegen Träumerei, Märchen, Beschönigung, Irrtum oder Betrug zur Verantwortung gezogen zu werden. Das Ende der Pandemie mit Herdenimmunität oder Gemeinschaftsschutz durch Impfung zu begründen, war von Anfang an total verwegen – und ich habe das vor einem Jahr benannt (s.u. eigene Beiträge) und Kritik eingesteckt. Heute ist es genauso unsinnig, aber noch dreister als damals. Das Virus mutiert munter weiter und daher kann und muss es auch mit dem Impfen immer weitergehen, das haben wir in den Musterländern des Impfens England, Israel oder Portugal gesehen. So langsam wird es auch hier immer mehr Menschen klar: Sie lassen Dich nicht in Ruhe, nur weil Du zweimal geimpft bist. Nicht irgendwelche schlauen Varianten des Virus „umgehen“ den Impfschutz, sondern dieser Schutz besteht zu großen Teilen gar nicht. Es sind keine „Impfdurchbrüche“ (die man in der Hülle und Fülle gar nicht zählen könnte), sondern der Schutz taugt viel weniger als zugegeben. Aber die Illusion wird weiter angeheizt.

Von Medizinern und sonstigen Experten, die Studium und medizinische Erfahrung verleugnen mussten, um das Blaue vom Himmel zu versprechen in Bezug auf Impfschutz, Herdenimmunität u.a., würde ich mir nicht mehr die Zukunft vorhersagen oder gar eine Impfempfehlung geben lassen. Ich bin kein Hellseher, aber das sind wirklich Helllügner. Wenn Sie mich deshalb Querdenker nennen wollen: traurig, aber bitte sehr. Ich bin jenen dankbar, die Widerstand leisten. Ganz ehrlich, ich verstehe nicht, was an Querdenken so schrecklich sein soll, ich verstehe aber gut, warum dieses Feindbild von den Herrschenden aufgebaut wird. Deshalb müssen wahrscheinlich im Fernsehen immer die schrecklichsten und dümmsten Demonstranten und Spaziergänger gezeigt werden.

Vielleicht hat die Corona-Krise doch etwas Gutes: Wir werden an unsere Mündigkeit erinnert, die wir selbst ergreifen müssen. Wir sind gezwungen, das bequeme Denken in gewohnten Mustern abzulegen. Ich habe 40 Jahre lang linke Parteien gewählt (Linkspartei, Grüne, SPD) und die Vollendung der Aufklärung in eine Art von politischem „Sozialismus“ erwartet – obwohl mir schon klar war, dass ich als Heilpraktiker mit Vorlieben für Homöopathie, anthroposophische Medizin, Makrobiotik und anderes, naturwissenschaftlich „Abwegiges“ in linken Kreisen bestenfalls wohlgelitten, aber nie wirklich akzeptiert war. Der Kopf ist rund, damit das Denken die Richtung wechseln kann. Ich werde sicherlich kein Rechter, aber mir ist es wie Schuppen von den Augen gefallen und schmerzhaft bewusst geworden, welche antiliberalen Tendenzen in den von mir bevorzugten Parteien längst die Oberhand gewonnen haben. Und welcher unfassbare Konformismus! Das ist die schlimmste der Corona-Erfahrungen, und daher verstehe ich Menschen, die erst in dieser Zeit politisiert wurden und von „Diktatur“ sprechen, aber ich teile diese pauschale Einschätzung nicht.

Glauben Sie, dass nun der Spuk endlich vorbei ist? Weil es Frühjahr ist? Ich glaube nicht daran; ich halte die Geisterbahnfahrt sogar für weiter steigerungsfähig, und gerade deshalb bin ich der Meinung: Wir sollten uns noch ein paar Vokabeln wie „Diktatur“ und „Totalitarismus“ aufheben, zumal wir damit bei Menschen, die solche Systeme am eigenen Leib leidvoll erfahren haben, überwiegend Unverständnis auslösen. Wir haben zweifellos eine Art „Impfdiktatur“ mit dem verlogenen 2G-Zwang über viele Monate. Aber noch haben wir auch viele Freiheiten, uns zu artikulieren, zu engagieren und aufzuklären. Tun wir das!

Wer kämpft, kann verlieren, wer nicht kämpft, hat schon verloren. (B. Brecht)


Im Folgenden biete ich Ihnen einige Links als Leseempfehlungen. Bitte beachten Sie bezüglich sämtlicher Links auf meiner Website den Haftungsausschluss. Danke für Ihr Interesse! Die Liste der empfohlenen Links:

Aktuelle Beiträge (oder auch: immer noch aktuelle Beiträge)

Corona und die Naturheilkunde

Es ist erschreckend, wie „still“ es um die Naturheilkunde in der Corona-Zeit geworden ist – dabei ist Ganzheitsmedizin nicht nur etwas für Schönwetterperioden, sondern hat durchaus auch zur Prophylaxe und Therapie von Corona einiges zu bieten; und wenn man sich anschaut, wie gering offenbar der Impfschutz derzeit ist, müsste naturheilkundiger Rat eigentlich extrem gefragt sein :

Meine eigenen Artikel in „Rubikon“

Ich habe sehr früh befürchtet, dass das Corona-Thema auf ein gigantisches Impfprogramm hinausläuft. Dafür wurde ich vor zwei Jahren kritisiert, vor einem Jahr immer noch. Und jene, die sogar noch vor der Bundestagswahl – aus der das Thema schön herausgehalten wurde – meckerten „Komm Du bitte nicht immer mit Deinem Impfzwang!“, sind jetzt zum großen Teil nicht kleinlaut, sondern selbst der Meinung, eine Impfpflicht sei doch „nachvollziehbar“. Was heißt nachvollziehbar? Bei genauem Hinsehen ist daran vieles unlogisch, überholt – und auch verlogen.

  • Krise des Vertrauens: Eigentlich müsste die Impfpflicht schon „vom Tisch“ sein, weil alle wesentlichen mit der Impfung verbreiteten Versprechen sich als haltlos oder zumindest maßlos übertrieben erwiesen. Eine Impfpflicht lässt sich weder wissenschaftlich noch moralisch begründen. Aber die Mehrheitsgesellschaft tickt anders. (25.11.2021)
  • Durchbruch zur Freiheit: Impfkritiker sind, politisch gesehen, eine Minderheit, die an den Rand der Gesellschaft gedrängt wird. Wenn wir mehr Erfolg haben wollen, benötigen wir Unterstützung aus der Mehrheitsgesellschaft – Menschen, die erkennen, dass Impfzwang ein gravierender Missbrauch ist, und die dagegen öffentlich eintreten. (13.10.2021)
  • Die Gemeinschaftslüge: Um die Impfquote zu steigern, haben Politiker und Journalisten die „Solidarität“ neu entdeckt. Ein verlogenes Spiel mit falschen Prämissen. Wenn die Impfung wirken würde wie versprochen, bräuchte es keine „Solidarität“. Es geht um den Zwang zur Anpassung an eine Impfkampagne, die angeblich die Freiheit zurückbringen soll. (21.08.2021)
  • Das Ethik-Dilemma: Mit der Devise „Jedes Menschleben zählt“ begründen Politiker die drastischen Corona-Maßnahmen. Beim genauen Hinsehen zeigt sich hinter dem absoluten Moralismus eine andere, zum Teil erschütternde Realität. Und zu vermuten ist: es läuft auf eine Dauerimpfkampagne hinaus. (26.02.2021)

Grundsätzlich

  • Auf der Website von Dr. med. Steffen Rabe www.impf-info.de findet sich unter der Rubrik „Coronoia“ der beste Nachrichtenticker zu aktuellen Meldungen und zum Impfen. Dr. Rabe ist im Vorstand der Ärztinnen und Ärzte für individuelle Impfentscheidung.
  • Die Beiträge des Kinderarztes Dr. med. Martin Hirte zu Corona sind generell sehr empfehlenswert. Er ist ein ausgewiesener Impfexperte (Buchklassiker „Impfen – pro und contra“). Auf seiner Seite finden Sie auch eine umfassende Aufstellung an Aspekten des Corona-Themas.
  • Außerdem empfehle ich zur Bewertung von Zahlen, Tests und Impfungen immer wieder die Seite von Prof. H. Walach. Die Texte wirken nicht immer laienverständlich (dafür sind sie wissenschaftlich fundiert), aber es gibt jeweils zusammenfassende verständliche Sätze.

Weiterhin interessante ältere Beiträge:

Immunsystemund Herdenimmunität

Harald Walach, Angeborene Immunität – unsere vergessene Stärke

Bertling/Romer, Das verdammte Virus (dreieiliger Gastbeitrag auf der Seite von Harald Walach; hier wurde nur ein Teil verlinkt, lesen Sie auch die anderen beiden Teile, u.a. um zu erkennen, warum Kinder nicht erkranken und für die Herdenimmunität eine wichtige Rolle spielen)

Von wegen Herdenimmunität (durch Impfen): Christie Aschwanden, Herdenimmunität wahrscheinlich unmöglich

Impfungund Impfkampagne

Clemens Arvay, Genetische Impfstoffe gegen ­COVID-19: Hoffnung oder Risiko?

Harald Walach zu den Nutzen und Kosten der Impfkampagne; der erste Teil des Beitrags erläutert die „Fallzahlen“ und Problematik der Inzidenzwerte – vor diesem Hintergrund werden im zweiten Teil mögliche Erfolge und Nebenwirkungen der Impfkampagne bewertet.

Gibt es einen Zusammenhang zwischen Höhe der Impfquote eines Landes und Bewältigung des Infektionsgeschehens? S. V. Supramanian, A. Kumar: Increases in COVID-19 are unrelated to levels of vaccination across 68 countries and 2947 counties in the United States, European Journal of Epidemiology, 30.09.2021

Freiheitlich-Demokratische Ordnung … war gestern

Niko Härting: Gesundheit ist kein Supergrundrecht; zu den zahlreichen und schwerwiegenden Grundrechtseingriffen durch die Lockdown-Maßnahmen

Walter von Rossum, Die Propaganda-Pandemie

Christoph Wagner: Die halbierte Demokratie; in diesem Beitrag geht es um das Corona-Erziehungsregime und die Tyrannei der Mehrheitsmeinung

Paul Schreyer, Die Angst vor dem eigenen Irrtum – eine stimmige Erklärung, wie der Hass auf die Querdenker immer neue journalistische Blüten treibt, warum quer denken per se so schrecklich sein muss