Diese Website dient in erster Linie dazu, für meine Praxis zu werben. Daher möchte ich zunächst darauf hinweisen, dass ich im Rahmen meiner therapeutischen Tätigkeiten selbstverständlich die jeweils gültigen Corona-Beschränkungen einhalte. Und dass ich für jede*n Verständnis habe, der (die) sich Sorgen macht oder gar Ängste hat. Mir ist jede*r Patient*in gleichermaßen willkommen. Die Sicherheitsbedürfnisse des/der einzelnen haben Vorrang (auch vor meinen medizinischen Überzeugungen). Und selbstverständlich betrachte ich meine therapeutische Tätigkeit nicht als Plattform, um für meine Sicht auf das Corona-Thema zu werben!

Gleichzeitig freue ich mich, über meine Website auch Menschen, die ich zum Großteil nicht persönlich kenne oder kennenlernen werde, mit Texten oder Tipps zu erreichen und vielleicht da und dort das Bewusstsein für eine ganzheitliche Medizin zu erweitern. Und bezüglich Corona heißt das: Die amtliche „Erzählung“ auf den Prüfstand stellen. Dem dient die im Anschluss angebotene Linkliste, beachten Sie allerdings gerne auch die im Text hier hinterlegten Links.

Ich bin voll mit der Argumentation einverstanden, dass der Lockdown aus einer großen Unsicherheit heraus, welche Risiken Covid-19 mit sich bringt, nötig war. Aber ja, lieber einmal zu viel als zu wenig auf Sicherheit gesetzt! Das unterschreibe ich gerne. Allerdings ist es eine große Täuschung, Corona-Beschränkungen immer weiter fortzuführen, als habe man jetzt sichere Erkenntnis über Covid-19 und als wäre das Virus tatsächlich so hochgefährlich, wie anfangs befürchtet. Wenn es so etwas wie Sicherheit gibt, dann bei der guten Nachricht: Sooo gefährlich ist das Virus hierzulande definitiv nicht! Und die Fallzahlen sinken weiter – sofern man den Begriff „Fall“ medizinisch versteht und nicht betrügerisch umdeutet. Oder, wie Prof. Harald Walach es formuliert: „Wir können, scheint mir, beruhigt in die Zukunft blicken. Hoffentlich sehen das die wesentlichen Verantwortlichen langsam auch so.“

Ist es nicht gut, dass vielen Menschen nun einmal die Grundregeln von Hygiene ins Bewusstsein gebracht werden? Ja, es mag ein paar positive Nebeneffekte geben. Und sicher kann man mit allerlei „Maßnahmen“ von Hygiene, Kontaktbeschränkungen und vielleicht sogar Masken eine Endemie „irgendwie“ beeinflussen. Die entscheidende Frage ist die nach der Verhältnismäßigkeit: Wie effektiv sind diese Maßnahmen in Bezug auf die vorgeblichen Ziele – und welche Nebenwirkungen haben sie? Wenn wir den Straßenverkehr für ein Jahr komplett anhalten, retten wir in Deutschland mehr als 3000 Menschenleben, dabei würde es sich defintiv sogar um Reduktion von sog. Übersterblichkeit handeln, und daher könnten wir weitermachen, Jahr für Jahr. Aber wäre das Ihrer Meinung nach verhältnismäßig (oder gäbe es noch andere Lösungen …)?

Nun aber der Reihe nach: Die Zahl der Corona-Toten sinkt und sinkt, hierzulande, während die Zahl der Infizierten angeblich steigt und steigt. Dafür kann es verschiedene Gründe und Faktoren geben, die weiter unten bzw. in den verlinkten Texten diskutiert werden. Markant bleibt die Tatsache, dass das Durchschnittsalter der mit Corona Verstorbenen in Deutschland über 80 Jahre liegt, überwiegend handelt es sich dabei um mehrfach vorerkrankte Patienten. Übrigens ist das z.B. in Italien nicht grundsätzlich anders: Das Durchschnittsalter der Toten liegt bei 81 Jahren, rund 70 % von ihnen litten an drei oder mehr Vorerkrankungen. D.h. das Virus ist dort prinzipiell nicht gefährlicher als bei uns – und insofern können Sie als gesunder, nicht hochbetagter und mehrfach vorerkrankter Mensch genauso sorgenlos Urlaub in Italien machen wie im Schwarzwald – und wie Sie wahrscheinlich bisher zur Winterszeit mehr oder weniger sorgenlos im Wartezimmer ihres Hausarztes saßen und sich viel eher mit allem Möglichen anstecken konnten, während sie auf ihr Rezept für Thyroxin, Betablocker oder ähnliches warteten.

Natürlich gibt es Einzelfälle, die seit Mai vermehrt durch die Leitmedien aufgebauscht werden, wo jüngere, sogar deutlich jüngere Patienten unter schweren Verläufen, Komplikationen und Folgen von Corona zu leiden hatten. Das bleiben jedoch Einzelfälle! Wozu hätten wir sonst die medizinische Statistik? Und sie können nicht die Begründung für pauschale Lockdown-Maßnahmen liefern, denn viele Erreger, die normalerweise für die meisten Menschen nicht lebensgefährlich sind, können im Einzelfall zu dramatischen Verläufen und sogar Tod führen. Ich kenne Menschen, die nach ignorierten „Halsschmerzen“ einen Herzfehler bekamen (seltene Folge eines Streptokokkeninfekts). Wenn das ein Kriterium wäre, müssten wir schon seit Jahren und nun erst recht bis ans Ende aller Tage Lockdowns praktizieren.

Ich wundere mich bis heute, wie aggressiv die angeblich seriöse Presse gegen Kritiker des amtlichen Szenarios – auch gegen seriöse Wissenschaftler – zu Felde zieht. Ich war aber auch erstaunt, wie viele Anhänger der Naturheilkunde sich in den ersten Wochen des Lockdowns der regierungsoffiziellen Lesart angeschlossen und sich sogar persönlich z.T. sehr geängstigt haben. Selbstverständlich respektiere ich jedermanns Gefühle und Bedürfnisse. Allerdings bedeutet Empathie nicht, sich mit Angst anstecken zu lassen! Für mich wirkt es so, als wären die Naturmedizin und ihr Verständnis von Immunität für viele nur eine Schönwetterliebe: Wenn es ernst wird und eine (angeblich) neuartige Gefahr droht, taugen dann die Weisheiten und Empfehlungen der Erfahrungsheilkunde nichts mehr? Dabei lässt sich natürliche Immunität, über die wir alle mehr oder weniger verfügen (nicht nur Gesundheitsapostel!), durchaus auch wissenschaftlich beschreiben und begründen, wie es etwa Prof. Harald Walach zeigt.

Ja, die Coronakrise müsste „eigentlich“ der ultimative Anlass sein, über Medizin neu nachzudenken, stattdessen hat sich vieles auf eine sehr einseitige Sicht verengt, die m.E. nicht korrekt als „naturwissenschaftlich“ bezeichnet werden kann. In 25 Jahren Naturheilkunde habe ich als Heilpraktiker und Journalist wirklich viel Pseudowissenschaftliches gesehen und gelesen, aber was das Robert Koch-Institut (RKI) und die Politik mit der Naturwissenschaft gegenwärtig anstellen, ist schon propagandapreisverdächtig, jedenfalls nicht naturwissenschaftlich! Gerade als Kritiker bin ich absolut für Naturwissenschaft in der Medizin, auch wenn sie nicht alles abdecken kann und dieser Medizin m.E. die Ergänzung durch eine Erfahrungs- und Naturheilkunde fehlt. Und es ist – auch naturwissenschaftlich gedacht – geradezu albern, das Ausmaß der Lockdowns von einem möglichen Impfstoff abhängig zu machen (dessen Zulassung gewissermaßen durchgepeitscht wird)! Soviel Naivität oder eben Frechheit muss man erstmal haben … Vielleicht ist die ganzheitsmedizinisch am ehesten positive Nebenwirkung der ganzen Entwicklung, dass Impfskepsis nicht länger als etwas per se „Spinnertes“ gesehen wird: Es gab noch nie so viele Impfskeptiker! Ich bin nicht gegen jede Impfung, aber gegen Propaganda für schlecht belegte Impfungen. Eigentlich sollte das die wissenschaftliche Medizin genauso sehen – und tut das auch teilweise auch.

Freuen wir uns, dass Covid-19 (für die ganz große Mehrheit hierzulande) nicht so gemeingefährlich und heimtückisch ist, wie anfangs befürchtet. Es ist doch wunderbar, dass wir uns nicht ängstigen müssen, anderen Menschen nahe zu sein! Und tun wir alles Mögliche, um die gefährdete Minderheit zu schützen! Freuen wir uns weiter, dass die Intensivmedizin nach Wochen und Monaten der Überraschung und des Experimentierens – und insofern war und ist Covid-19 irgendwie schon „neuartig“ – nach und nach selbst für die schweren Fälle eine verbesserte und abgesicherte Therapie anbieten kann oder dabei ist zu entwickeln. Das ist vermutlich viel wichtiger als ein Impfstoff, aber das kann die Politik jetzt nicht mehr einsehen, da sie das viele Geld unbedingt in die Innovation gentechnischer Impfungen investieren wollte.

Als Lockdown-Gegner oder -Skeptiker gerät man, weltweit betrachtet, schnell in prominente, aber unehrenwerte Gesellschaft: Trump, Bolsanoro. Nun scheinen die USA und Brasilien in Sachen Covid-19 aus verschiedenen Gründen nicht vergleichbar zu sein mit Deutschland. Und was ist mit dem rot-grün regierten Schweden? Offenbar sind dort Fehler gemacht worden, deren Folgen uns heute gravierender erscheinen als der Lockdown und seine Kollateralschäden. Tatsächlich zeigt aber auch das Beispiel Schweden, dass fast nur alte und (schwer) vorerkrankte Menschen lebensbedrohlich gefährdet waren, und das überwiegend in Senioren- und Pflegeheimen. Kann man diese nicht anders schützen als mit einem Lockdown?

Politiker räumen selten Fehleinschätzungen ein oder gar Fehlentscheidungen, und wenn das doch einmal geschieht, dann sind die Betreffenden entweder längst aus der aktiven Politik ausgeschieden – oder die „Einsicht“ bzw. das „Eingeständnis“ dient selbst wieder politisch-taktischen Zwecken. Insofern rechne ich nicht damit, dass auf der politischen Bühne in absehbarer Zeit „Ausgewogenheit“ bezüglich Corona einkehrt. (Ich war ein paar Jahre Politikredakteur und habe bis 2019 stets abgelehnt, von „der“ Politik und „den“ Politikern zu sprechen, aber die nahezu einmütige Kritiklosigkeit quer durch die Parteien rechtfertigt m.E. diese Sprechweise.)

Es braucht also Menschen, Laien wie Mediziner, die sich über die Missstände aufregen und dagegen engagieren: für eine andere Perspektive. Der Traum vom Dialog bleibt. So erschrocken ich über manche Anfeindung der letzten Monate war (von Menschen, die vorher keine Ahnung von Medizin hatten, jetzt auf einmal aber alles besser wussten), so erfreut war ich doch auch immer wieder über Einsicht und Dialog zumindest auf der Ebene von Mensch zu Mensch.

Im Folgenden biete ich Ihnen einige Links als Leseempfehlungen, in Ausnahmefällen handelt es sich um Videos (dann steht dies am Anfang der Zeile). Es geht nicht um absolute Wahrheiten, vieles wissen wir immer noch nicht. Manchmal müssen wir uns mit Plausibilitäten begnügen. Und Fragezeichen dürfen bleiben. Daher finde ich das Projekt eines Untersuchungsausschusses angemessen. Die nachfolgende Liste wurde zusammengestellt und kommentiert von Andrea Hess, einer Kollegin aus meiner Zeit als Naturarzt-Redaktionsleiter. Von ihr stammen auch viele Links, die ich nachträglich an die Stichworte in dieser Anmoderation gekoppelt habe. Vielen Dank, Andrea! Als minimales Dankeschön verweise ich sehr gerne auf die von Dir empfohlene Hilfsorganisation für Tiere in Not Equiwent.

Bitte beachten Sie bezüglich sämtlicher Links auf meiner Website den Haftungsausschluss.

Danke für Ihr Interesse!

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Zahlen

Wir werden – besonders zu Anbeginn der Krise – mehrmals täglich aus allen Kanälen mit bedrohlich klingenden Zahlen bombardiert, die zugegebener Maßen Angst vor dem Ausmaß dieser neuen Erkrankung machen. Tritt man aber einen kleinen Schritt zurück, fällt auf, dass die wie Wasserstandsmeldungen bei einer bevorstehenden Flutkatastrophe postulierten Zahlen absolute Zahlen sind. Ohne sie in Bezug zu setzen, sagen sie überhaupt nichts aus. Dies wird dennoch bis heute überwiegend gemacht. Kritische Gedanken dazu:

Christof Kuhbandner, Von der fehlenden wissenschaftlichen Begründung der Corona-Maßnahmen

Jens Berger, Corona-Zahlen – warum reden wir nicht von den „aktiv Erkrankten“?

Bernd Hontschik, Der Corona-Zahlenschrott

Urs P. Gasche, Auch ohne neue Corona-Fälle steigen die „Fallzahlen“ weiter

Klaus Lindinger, Die Datenkrise des Robert-Koch-Instituts

PCR-Test

PolyImerase chain reaktion (Polymerase Kettenreaktion) – bis Januar/Februar 2020 hat kaum jemand von diesem Wort gehört. Doch dieser Test bestimmt seitdem das globale Leben. Auf Grundlage dieses Tests werden Maßnahmen und Einschränkungen beschlossen, Notstandsgesetze etabliert, Grundrechte massiv eingeschränkt. Informationen, wie dieser Test funktioniert, was er aussagt und welche Risiken mit ihm einhergehen:

Walter von Rossum, Die eine Wahrheit

Klaus Pfaffelmoser, Warum die Pandemie nicht endet

Oliver Mertens, Der PCR-Test und die Tricks von Correctiv

Hier wird der Test in einem Video erklärt.

Immunsystem

Das Immunsystem – die stärkste Waffe im Kampf gegen Viren und Bakterien. Leider wird über die Stärkung dessen wenig bis gar nichts in den Leitmedien berichtet.

Harald Walach, Angeborene Immunität – unsere vergessene Stärke

Angst

Der Wiener Psychiater Raphael Bonelli kann erklären, wie die Angst im Allgemeinen und im Speziellen (Corona) entsteht und befeuert wird. Er versteht aber auch eine Menge von Zahlen … und von der politischen Logik der Pandemie.

Video von Raphael Bonelli, So werden Corona-Kritiker mundtot gemacht

Impfung

„Die Corona-Pandemie endet, wenn ein Impfstoff für die Bevölkerung zur Verfügung steht!“ – so steht es schwarz auf weiß im Konjunkturpapier des Finanzministeriums vom 03.06.2020 unter Punkt 53. Übliche Impfregularien sollen außer Kraft gesetzt, die Zulassung verkürzt werden. Die favorisierten Impfstoffe sind genetische Impfungen, das ist – möglicherweise riskantes – Neuland:

Ärzte für Individuelle Impfentscheidungen, Positionspapier

Clemens Arvay, Genetische Impfstoffe gegen ­COVID-19: Hoffnung oder Risiko?

Hauptsache Maske?

Pro: Prof. Holger Schünemann

Contra: Prof. Markus Veit

Der Rechtsstaat funktioniert (noch) – juristische Aspekte und Erfolge des Widerstands

Rubrik „Wandelhalle“ der Seite Corona Transition

Weitere Beiträge und Kontaktadressen auf der Website der Anwälte für Aufklärung

Last not least: Die Rolle der Medien bzw. des Journalismus

Walter von Rossum, Die Propaganda-Pandemie

Weitere Leseempfehlungen

Einen Überblick sowie eine Art Chronologie aus kritischer Perspektive (und ganz viele weitere interessante Links!) bietet Christian Zehenter, CORONA: VIRUS ANGST?

Anette Sorg, Corona – Was mich umtreibt, was viele umtreibt: Ein andauerndes Chaos

Wolfgang Jeschke, Die Corona-Bilanz

Steffen Ghani, Was läuft hier schief?