Diese Website dient in erster Linie dazu, für meine Praxis zu werben. Daher möchte ich zunächst darauf hinweisen, dass ich im Rahmen meiner therapeutischen Tätigkeiten selbstverständlich die jeweils gültigen Corona-Beschränkungen einhalte. Und dass ich für jede*n Verständnis habe, der (die) sich Sorgen macht oder gar Ängste hat. Mir ist jede*r Patient*in gleichermaßen willkommen. Die Sicherheitsbedürfnisse des/der einzelnen haben Vorrang (auch vor meinen medizinischen Überzeugungen). Und selbstverständlich betrachte ich meine therapeutische Tätigkeit nicht als Plattform, um für meine Sicht auf das Corona-Thema zu werben!

Gleichzeitig freue ich mich, über meine Website auch Menschen, die ich zum Großteil nicht persönlich kenne oder kennenlernen werde, mit Texten oder Tipps zu erreichen und vielleicht da und dort das Bewusstsein für eine ganzheitliche Medizin zu erweitern oder zu schärfen. Manchmal erscheint dieser „Nebenzweck“, v.a. durch meinen Blog, prominenter als die Praxistätigkeit. Ich verstehe mich jedoch, trotz langjähriger journalistischer Tätigkeit, heute in erster Linie als Therapeut.

In den ersten Wochen oder Monaten der Corona-Ausnahmezustände empfand ich die Notwendigkeit, Zweifel an der offiziellen medizinischen „Erzählung“ und Kritik an der amtlichen Begründung der Maßnahmen u.a. über meinen Blog, den Naturheilverein-Newsletter und in Facebook-Posts publik zu machen, da diese Sicht der Dinge in den klassischen Medien erheblich – meiner Meinung nach gefährlich – zu kurz kam. Dies hat vereinzelt dazu geführt, dass durch den prominenten Platz der Beiträge auf der Website einige Leser*innen verunsichert wurden, die sich nicht in erster Linie für meinen aktuellen Corona-Standpunkt interessierten. Außerdem sah ich mich bald unter Zugzwang, wieder etwas Aktuelles oder neue Argumente zu liefern, was mich auf Dauer viel Energie und Nerven kosten würde. Daher habe ich mich entschieden, eine eigene Rubrik für Corona einzuführen, für jene, die es interessiert. Die Rubrik besteht in erster Linie aus Links zu lesenswerten Beiträgen anderer Autoren.

Es gibt viele und eigentlich heute offensichtliche Ungereimtheiten in der wissenschaftlichen und politischen Mehrheitsmeinung zu Corona. Diese sind spätestens seit Mitte April immer deutlicher geworden. Nach meiner Wahrnehmung gibt es auch einige Ungereimtheiten in den Darstellungen der Corona-Kritiker oder zumindest Phänomene im weltweiten Pandemie-Geschehen, die die Coronakritiker für mich nicht überzeugend erklären können. Und offenbar haben sich auch Corona-kritische Medien mehr für eine Art Kampagne entschieden: Es wird alles gebracht, was zur Kritik am Lockdown taugt, aber nichts, was nach den Argumenten „von der anderen Seite“ riechen könnte. Schade. Ich verstehe unter Kritik etwas anderes und würde mir wünschen, die Zukunft läge im Dialog. Aber das ist eben Konjunktiv. Und vielleicht angesichts der politischen Brisanz zu viel verlangt: Im Moment entsteht so etwas wie eine neue Wirtschafts- und Gesellschaftsordnung, zumindest hätte das doch jeder Soziologie- oder Ökonomieprofessor vor einem Jahr bei der Schilderung des gegenwärtigen Szenarios versichert. Sie entsteht, ohne dass irgendwer darüber wirklich abgestimmt hätte. Es geschieht einfach – unter dem „Sachzwang“ Covid.

Ich war erstaunt, wie viele Anhänger der Naturheilkunde sich in den ersten Wochen des Lockdowns der regierungsoffiziellen Lesart angeschlossen und sich sogar persönlich z.T. sehr geängstigt haben. Selbstverständlich respektiere ich jedermanns Gefühle und Bedürfnisse. Allerdings bedeutet Empathie nicht, sich mit Angst anstecken zu lassen. Für mich wirkte es so, als wären die Naturmedizin und ihr Verständnis von Immunität für viele nur eine Schönwetterliebe: Wenn es ernst wird und eine angeblich neuartige Gefahr droht, taugen dann die teilweise jahrhundertealten Wahrheiten und Empfehlungen der Erfahrungsheilkunde nichts mehr? Dabei lässt sich natürliche Immunität, über die wir alle mehr oder weniger verfügen (nicht nur Gesundheitsapostel), durchaus auch wissenschaftlich beschreiben und begründen, wie es etwa Prof. Harald Walach zeigt.

Ja, die Coronakrise müsste „eigentlich“ der ultimative Anlass sein, über Medizin neu nachzudenken, stattdessen hat sich vieles auf eine sehr einseitige Sicht verengt, die m.E. nicht korrekt als „naturwissenschaftlich“ bezeichnet werden kann.

Ich bezweifle, dass Covid-19 für die Bevölkerung der Bundesrepublik insgesamt besonders gefährlich ist. Auch wenn der Erreger wirklich neuartig sein sollte – wofür und wogegen es gute Argumente gibt –, so sind die mit SARS-CoV-2 verbundenen Risiken doch eher mit denen von Grippeviren vergleichbar: zweifellos nicht für jeden harmlos, für manche sogar lebensgefährlich, und dennoch ziemlich sicher kein Grund, das gesellschaftliche und wirtschaftliche Leben im Land monate- oder jahrelang (bis Impfung oder Medikament vorliegen) herunterzudimmen und „social distance“ als die normale Umgangsform zu etablieren! Es geht um die Verhältnismäßigkeit von Gefahren und Maßnahmen bzw. deren „Nebenwirkungen“.

Politiker räumen selten Fehleinschätzungen ein oder gar Fehlentscheidungen, und wenn das doch einmal geschieht, dann sind die Betreffenden entweder längst aus der aktiven Politik ausgeschieden – oder die „Einsicht“ bzw. das „Eingeständnis“ dient selbst wieder politisch-taktischen Zwecken. Insofern rechne ich nicht damit, dass auf der politischen Bühne „Ausgewogenheit“ bezüglich Corona einkehrt. Es ist ein äußerst heikler Vorwurf, aber tatsächlich neige ich zu der Befürchtung, dass die Bevölkerung mehr und mehr getäuscht wird oder vielleicht auch, dass die große Mehrheit an einer Selbsttäuschung partizipiert: Es scheint für alle bzw. für die große Mehrheit, ob Politiker oder Bevölkerung, einfacher, so zu tun als ob die Bedrohungen durch Covid-19 ganz real wären. Wobei die Rede von der „großen Mehrheit“ verdeckt, dass die große Mehrheit vermutlich eher unentschieden und tendenziell unpolitisch ist, nicht richtig weiß, warum, ob überhaupt und wie sie sich jetzt „politisch“ posititionieren soll.

Ich finde es jedenfalls haarsträubend, wenn Kritiker der „social distance“ als egoistischer oder sozial weniger verantwortungsbewusst verleumdet werden: denn das sind keine verrückten Freiheitsfetischisten, sondern Menschen, denen genausoviel an anderen Menschen und am Gemeinwohl liegt wie der Mehrheit.

Als Lockdown-Gegner oder -Skeptiker gerät man, weltweit betrachtet, schnell in prominente, aber unehrenwerte Gesellschaft: Trump, Bolsanoro … Und was ist mit dem rot-grün regierten Schweden? Offenbar sind dort Fehler gemacht worden, deren Folgen uns heute gravierender erscheinen als der Lockdown und seine Kollateralschäden. Tatsächlich zeigt aber auch das Beispiel Schweden, dass fast nur alte und (schwer) vorerkrankte Menschen lebensbedrohlich gefährdet waren, und das überwiegend in Senioren- und Pflegeheimen. Kann man diese nicht anders schützen als mit einem Lockdown?

Zurück nach Deutschland: Was anfangs durchaus noch als verantwortungsvolles Regierungshandeln und vielleicht bei manchen Medien auch als Journalismus nach bestem Wissen und Gewissen verstanden werden konnte (beim Journalismus hätte ich allerdings erhebliche Zweifel gegen einen so weitgehenden Freispruch anzumelden!), erscheint jetzt jedenfalls als ziemlich verkrampfter Versuch, die eigene „Ehre“ oder politische Zukunft zu retten. Dabei weiß noch niemand, wie diese Zukunft aussieht, wenn wir in dauerhaften Teil-Lockdowns leben. Ich finde die Idee prinzipiell sehr sympathisch, dass die Wirtschaft und Gesellschaft vom zwanghaften Wachstumspfad runtergeworfen werden. Utopie oder Dystopie? Fatal jedenfalls ist es, wenn die Politik so tut, als könnte die digitale staatliche Gelddruckmaschine namens „Konjunkturpaket“ diese große Wende verhindern. Welche Konjunktur bitte? Das Gaspedal und die Bremse werden gleichzeitig getreten. An dieses Dauerkreischen müssen wir uns gewöhnen (?)

Erstaunlich war allerdings, wie viele Ärzte und Wissenschaftler sich in der Coronakrise „politisch“ (man könnte auch sagen „politisch korrekt“) verhalten … haben. Vermutlich gibt es unter den Ärztinnen und Ärzten 10 bis 20% oder sogar mehr, die Zweifel an der Corona-Logik haben. Ob die Tendenz steigt? Mittlerweile gibt es zumindest einige Initiativen von Ärzten und Wissenschaftlern. Und ich hoffe, noch mehr Mediziner und Forscher fragen sich: An welchem Punkt war, bin oder wäre ich bereit, meine früher oder bisher geteilten Annahmen und Aussagen zu Covid-19 teilweise oder ganz zu revidieren oder für nicht hinreichend belegt zu erkennen – und dies auch öffentlich kundzutun?

Es braucht Menschen, Laien wie Mediziner, die sich über die Missstände und die zunehmend ideologische Verteidigung derselben aufregen und engagieren: für eine andere Sicht und für eine andere Perspektive als einen jahrelangen (Teil-)Lockdown wegen eines mittelmäßig gefährlichen Virus – denn die nächste Welle oder gar der nächste Virus kommt bestimmt. Schon hört man von der Wiederkehr der Schweinegrippe …

An dieser Minderheit kommt vorerst die Politik nicht mehr vorbei, denn zumindest in Demokratien ist es häufig so, dass die Regierenden auch Rücksichten auf nennenswerte Minderheiten nimmt oder nehmen muss. Eine Minderheit von heute kann eine stattliche Fraktion von morgen sein. Solche „Erfolgsaussichten“ sind allerdings nicht meine Motivation: Da die Argumente der gegenwärtigen Minderheit in der klassischen Öffentlichkeit (d.h. wenn man nicht ständig im Internet unterwegs ist) noch immer zu kurz kommen oder verzerrt dargestellt, nämlich oft nur aufgegriffen werden, um sie zu „zerlegen“, möchte ich weiterhin zumindest meinen kleinen Teil zu einer kritischen Gegenöffentlichkeit beitragen.

Der Traum vom Dialog bleibt. Träume können nur wahr werden, wenn wir sie nicht geheim halten, wenn wir etwas dafür tun – natürlich müssen wir sie auch „loslassen“ können, um nicht zum Fanatiker zu werden. So erschrocken ich über manche Anfeindung der letzten Monate war (von Menschen, die vorher keine Ahnung von Medizin hatten, jetzt auf einmal aber alles besser wussten), so erfreut war ich doch auch immer wieder über solchen Dialog zumindest auf der Ebene von Mensch zu Mensch.

Im Folgenden biete ich Ihnen einige Links als Leseempfehlungen, in Ausnahmefällen handelt es sich um Videos (dann steht dies am Anfang der Zeile). Es geht nicht um absolute Wahrheiten, vieles wissen wir noch nicht. Manchmal müssen wir uns mit Plausibilitäten begnügen. Und Fragezeichen dürfen bleiben. Daher finde ich die Idee, einen Untersuchungsausschuss einzurichten, prima.

Die nachfolgende Liste wurde zusammengestellt und kommentiert von Andrea Hess, einer Kollegin aus meiner Zeit als Naturarzt-Redaktionsleiter. Vielen Dank, Andrea! Als minimales Dankeschön verweise ich sehr gerne auf die von Dir empfohlene Hilfsorganisation für Tiere in Not „Equiwent“.

Bitte beachten Sie bezüglich sämtlicher Links auf meiner Website den Haftungsausschluss.

Danke für Ihr Interesse!

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Zahlen

Wir werden – besonders zu Anbeginn der Krise – mehrmals täglich aus allen Kanälen mit bedrohlich klingenden Zahlen bombardiert, die zugegebener Maßen Angst vor dem Ausmaß dieser neuen Erkrankung machen. Tritt man aber einen kleinen Schritt zurück, fällt auf, dass die wie Wasserstandsmeldungen bei einer bevorstehenden Flutkatastrophe postulierten Zahlen absolute Zahlen sind. Ohne sie in Bezug zu setzen, sagen sie überhaupt nichts aus. Dies wird dennoch bis heute überwiegend gemacht. Kritische Gedanken dazu:

Christof Kuhbandner, Von der fehlenden wissenschaftlichen Begründung der Corona-Maßnahmen

Jens Berger, Corona-Zahlen – warum reden wir nicht von den „aktiv Erkrankten“?

Bernd Hontschik, Der Corona-Zahlenschrott

Urs P. Gasche, Auch ohne neue Corona-Fälle steigen die „Fallzahlen“ weiter

Klaus Lindinger, Die Datenkrise des Robert-Koch-Instituts

PCR-Test

PolyImerase chain reaktion (Polymerase Kettenreaktion) – bis Januar/Februar 2020 hat kaum jemand von diesem Wort gehört. Doch dieser Test bestimmt seitdem das globale Leben. Auf Grundlage dieses Tests werden Maßnahmen und Einschränkungen beschlossen, Notstandsgesetze etabliert, Grundrechte massiv eingeschränkt. Informationen, wie dieser Test funktioniert, was er aussagt und welche Risiken mit ihm einhergehen:

Klaus Pfaffelmoser, Warum die Pandemie nicht endet

Oliver Mertens, Der PCR-Test und die Tricks von Correctiv

Hier wird der Test in einem Video erklärt.

Immunsystem

Das Immunsystem – die stärkste Waffe im Kampf gegen Viren und Bakterien. Leider wird über die Stärkung dessen wenig bis gar nichts in den Leitmedien berichtet.

Harald Walach, Angeborene Immunität – unsere vergessene Stärke

Angst

Der Wiener Psychiater Raphael Bonelli kann erklären, wie die Angst im Allgemeinen und im Speziellen (Corona) entsteht und befeuert wird. Er versteht aber auch eine Menge von Zahlen … und von der politischen Logik der Pandemie.

Video von Raphael Bonelli, So werden Corona-Kritiker mundtot gemacht

Impfung

„Die Corona-Pandemie endet, wenn ein Impfstoff für die Bevölkerung zur Verfügung steht!“ – so steht es schwarz auf weiß im Konjunkturpapier des Finanzministeriums vom 03.06.2020 unter Punkt 53. Übliche Impfregularien sollen außer Kraft gesetzt, die Zulassung verkürzt werden. Die favorisierten Impfstoffe sind genetische Impfungen, das ist – möglicherweise riskantes – Neuland:

Ärzte für Individuelle Impfentscheidungen, Positionspapier

Clemens Arvay, Genetische Impfstoffe gegen ­COVID-19: Hoffnung oder Risiko?

Der Rechtsstaat funktioniert (noch) – juristische Aspekte und Erfolge des Widerstands

Rubrik „Wandelhalle“ der Seite Corona Transition

Weitere Beiträge und Kontaktadressen auf der Website der Anwälte für Aufklärung

Last not least: Die Rolle der Medien bzw. des Journalismus

Walter von Rossum, Die Propaganda-Pandemie

Weitere Leseempfehlungen

Einen Überblick sowie eine Art Chronologie aus kritischer Perspektive (und ganz viele weitere interessante Links!) bietet Christian Zehenter, CORONA: VIRUS ANGST?

Anette Sorg, Corona – Was mich umtreibt, was viele umtreibt: Ein andauerndes Chaos

Wolfgang Jeschke, Die Corona-Bilanz

Steffen Ghani, Was läuft hier schief?