Liebe Leserin, lieber Leser, in meinem Blog beschäftige ich mich (in der Regel etwa zweiwöchentlich) mit Themen aus Naturheilkunde, Psychologie und Philosophie, im Ausnahmefall auch einmal mit Politik. Bei den Texten zur Naturheilkunde und Psychologie gibt es einige, die mehr pragmatisch und mit Tipps bestückt sind, andere sind eher grundsätzlich-theoretischer Natur. Meist ergibt sich das schon aus dem Stichwort. Einen alphabetischen Überblick über die bisherigen Blog-Beiträge finden Sie hier: https://wastutdirgut.de/von-a-bis-z/  Viel Freude beim Lesen!

T wie Therapieerfolg

Was ist Therapieerfolg? Wenn wir diese Frage nicht aus der Perspektive des Gesundheitssystems stellen – wo öffentliche Gelder ausgegeben werden, muss es eine stichhaltige Begründung geben, dass diese Investition sinnvoll ist – sondern aus der Sicht des Patienten bzw. der Patientin, so werden wir sagen: „Das können Sie am Ende…

E wie Eifersucht

Gefühle verraten uns, wie es um unsere Bedürfnisse steht. Angst verrät, dass um unser Bedürfnis nach Sicherheit schlecht bestellt ist. Also sollten wir etwas für unsere Sicherheit tun. In diesem Sinne gilt das Motto: „Wo die Angst ist, geht’s lang.“ Viele Patientinnen und Patienten spüren aber am Anfang der Therapie…

P wie Paarberatung

Ich sag’s nicht, um an Ihnen zu verdienen, sondern weil ich es immer wieder so erlebe: Die meisten Paare kommen sehr spät, um nicht zu sagen: (fast) zu spät zur Beratung. Sicher, egal zu welchem Zeitpunkt Sie kommen – den Job, die Beziehung zu stabilisieren, zu verbessern oder zu retten,…

S wie Skalierung

Zahlen und Skalen sorgen für (den Anschein von) Objektivität, gerade in der Psychologie (die das immer noch bitter nötig hat). Halt, hier geblieben! Nicht weglaufen! Bei der Skala, über die wir heute schreiben, geht es um Subjektivität: Auf einer Skala von 1 bis 10, wie fühlen Sie sich gerade, wenn…

H wie Humor

Manchmal lachen wir, weil wir nicht weinen können oder wollen. Wer schon Gruppentherapie gemacht hat, weiß, wie nervig es sein kann, wenn Patienten – häufig mit wenig Therapieerfahrung und entsprechend großer Abwehr gegen emotionale Tiefe – versuchen, die ganze Anspannung durch einen (oft noch „blöden“) Witz wie heiße Luft entweichen…

G wie Gelassenheit

Es gibt Schnittmengen zwischen Psychotherapie und Achtsamkeitspraxis. Je nach Lebens- und Therapiephase kann es aber auch wichtig sein, beides auseinander zu halten: Während wir beim Erlernen der Achtsamkeit viel darüber erfahren, das Leben zu lieben, so wie es ist – und damit weniger von Begierden und Ängsten gesteuert zu werden…

P wie Projektion

Ein bildhaftes Grundverständnis des Begriffs Projektion könnte man so beschreiben: Was wir in unserer Aufregung für Realität halten, ist manchmal in Wahrheit eher ein Film. So verwenden wir viele alte „Filme“, um neue Situationen schnell zu beurteilen. Das ist menschlich und oft hilfreich im Leben. Allerdings flüchten wir uns manchmal…

B wie bedingungslos

Es gibt nicht viele feste Sprachformeln, in denen „bedingungslos“ auftaucht: die bedingungslose Kapitulation des unterlegenen Kriegsgegners, neuerdings auch das bedingungslose Grundeinkommen (was eher ein Kampfbegriff zu sein scheint) und, wie könnte man sie vergessen, die bedingungslose Liebe. Glauben Sie daran: dass wir vom „wahrhaft“ geliebten Gegenüber rein gar nichts erwarten?…

T wie Trigger

Wörter können unterschiedliche Bedeutungen haben. Und, soviel vorweg, ich bin gegen jegliche Sprachpolizei: Selbstverständlich steht es Ihnen frei, Wörter so zu verwenden, wie es Ihnen beliebt oder wie Sie es gewohnt sind. Manchmal lohnt es sich aber, Gewohnheiten in Frage zu stellen und sich für einen bewussteren Einsatz von Sprache…

I wie Intuition

(Endlich ein Blog zum Buchstaben „I“, der nichts mit Impfen zu tun hat :-)) Die einen haben’s im Kopf, die andern befragen ihr Bauchgefühl … Ich habe ein etwas anderes Verständnis von Intuition: Diese entsteht, indem Kopf und Bauch zusammenarbeiten. Derartige Intuition aufzubauen ist ein Lernprozess: Wissen anhäufen, Zusammenhänge verstehen,…